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  1. Markus B. sagt:

    Wenn es um Krankheiten rund um den „Analbereich“ geht, verfüge ich leider über deutlich mehr Erfahrungen als mir lieb ist.

    Ich beginne einmal mit meiner Leidensgeschichte: Bereits mit Mitte 20 (und das ist jetzt ca. 20 Jahre her) stellte ich immer häufiger hellrotes Blut am Toilettenpapier fest sowie einen Juckreiz nach dem Stuhlgang. Ich bin leider nicht der Typ, der solch ein Erlebnis locker wegsteckt. Mich hat das sehr beschäftigt. So recht traute ich mich aber nicht darüber zu reden. Irgendwann fasste ich mir ein Herz und erzählte meinen Eltern davon. Die haben mich dann aufgeklärt: „Junge, Du hast Hämorrhoiden!“ – sagten sie mir. Aber ich müsse mir keine Sorgen machen. Davon stirbt man nicht.

    Damit haben sie ja auch Recht. Sie rieten mir, einen Proktologen aufzusuchen. Der verödet die Hämorrhoide und dann ist gut. Es war mir zwar sehr unangenehm und ich hatte auch Angst vor der Behandlung, aber letztendlich entschloss ich mich dann doch dazu, den Proktologen aufzusuchen. Und das habe ich nicht bereut. Die Untersuchung inkl. der Verödung dauerte nur eine Minute. Ich habe überhaupt nichts gemerkt. Die Behandlung an sich ist viel harmloser als man es sich vorstellt.

    Problem: Allein die Angst vor der ersten Behandlung führt dazu, dass man den Po nicht entspannt. Bei der ersten Behandlung benutzen manche Proktologen deshalb ein kleineres Gerät, welches normalerweise nur für Untersuchungen bei Kindern verwendet wird. Das merkt man dann trotz größter Anspannung kaum. Frag Deinen Proktologen ruhig danach. Bei folgenden Proktoskopien weiß man ja, dass das völlig easy ist. Da ist man dann so entspannt, dass das normale Gerät verwendet werden kann. So jedenfalls war es damals bei mir. Fazit: Eine Untersuchung der Hämorrhoiden ist halb so schlimm! Eine Proktoskopie ist nicht schmerzhaft. Versprochen!

    Ich habe also die Hämorrhoiden veröden lassen und danach ging es mir besser. Ich war absolut beschwerdefrei. Aber leider nicht für ewig. Nach rund 9 Monaten hatte ich wieder Blut am Toilettenpapier. Sonst übrigens keine Beschwerden. Ich konnte ganz normal sitzen, laufen, stehen und der Stuhlgang war schmerzfrei. Die typischen Symptome bei Hämorrhoiden hatte ich also nicht. Es war einfach „nur“ immer dieses Blut auf dem Toilettenpapier. Also bin ich wieder zum Proktologen. Die gleiche Prozedur. Danach wieder beschwerdefrei. Aber immer nur für 9 bis 6 Monate. So ging das einige Jahre. Die Abstände zwischen den Behandlungen der Hämorrhoiden wurden dabei aber immer kürzer.

    Das hatte mir zu denken gegeben. Ich dachte mir, dass es vielleicht daran liegt, dass mein Proktologe nicht sorgfältig genug arbeitet. Also habe ich meine Hämorrhoiden auch noch von einem anderen Proktologen untersuchen lassen. Laut Internetberichten ein Spezialist auf dem Gebiet Hämorrhoidalleiden. Den habe ich dann auch kurze Zeit später aufgesucht. Und seine Therapie bei Hämorrhoiden gefällt mir deutlich besser: Obwohl ich immer noch Hämorrhoiden Grad 2 hatte, hat er nicht verödet. Davon halten die guten Proktologen heute nichts mehr. Statt dessen hat er mir deutlich gemacht, dass ich einige wichtige Punkte beim Stuhlverhalten beachten soll: Nie Pressen. Solange warten, bis man wirklich muss und dann am besten einfach „laufen“ lassen. Danach auch nicht mehr Nachdrücken o. ä. – was bei diesem Stuhlgang nicht rauskommt, kommt halt mit dem nächsten raus. Kein Toilettenpapier oder gar Reinigungstücher benutzen. Toilettenpapier reinigt nicht gut genug. Es sei denn, man „verscheuert“ 20 Blatt. Und Reinigungstücher haben immer auch Zusatzstoffe, die die Tücher feucht halten. Und diese Zusatzstoffe schaden der Haut des Afters. Am besten ein Bidet benutzen oder sanft abduschen. Oder einfach mit einem feuchten Waschlappen reinigen. Viel Wasser trinken. Mindestens 2 Liter täglich. Dadurch wird der Stuhl weich und man muss weniger pressen beim Stuhlgang.

    Neben den oben beschriebenen Maßnahmen habe ich aber zusätzlich noch etwas „von Innen“ gegen meine Hämorrhoiden unternommen. Ich nehme täglich eine Nahrungsergänzung mit Aminosäuren und anderen Nährstoffen, welche das Bindegewebe stärkt, die Durchblutung verbessert, die Wundheilung fördert und somit speziell für Hämorrhoiden Geplagte geeignet ist. Sie heißt Juvel-5 Pro Balance und ist im Internet erhältlich unter http://www.juvel-5.com/. Ich habe damit tolle Ergebnisse erzielt. Welche Aminosäuren, Vitamine und Vitalstoffe bei Menschen mit Enddarmleiden helfen, wird sehr gut auf http://www.aminosaeure.com/ beschrieben. Die Aminosäuren von Juvel-5 schneiden auch bei einem Test auf http://www.aminosaeuren.de/ am besten ab. So, nun aber genug Links.

  2. KaroAss sagt:

    Hallo allerseits,
    habe seit einigen Monaten mal mehr mal weniger ein brennen und kratzen im Analbereich. Seit zwei Wochen habe ich etwas Blut am Toilettenpapier. Hoffe, das es nichts ernsteres ist, falls ihr wißt was ich meine. Denke es könnten Hämoriden sein?! Was meint ihr? Wer hat da Erfahrungen? Wird frau die so wieder los? Habe schon einiges im Internet drüber gelesen. Finde das sehr unübersichtlich: Cremes, Salben, Sitzbäder im besten Fall. Ansonsten Gummiring, und tausend Oparationsverfahren. Haben alle ihre Vor- und Nachteile. Einige scheinen erst gut zu wirken wobei man nicht weiß ob die Beschwerden wieder kommen. Andere scheinen mir sehr brutal, kann mir nicht vorstellen, das die keine Nachwirkungen haben. Andere scheinen o.k. aber wer weiss ob die wirklich helfen? Wer hat sich schon oparieren lassen? Habe ehrlich gesagt ganz schöne angst vor einem Arztzbesuch, wer weiß was der mir sagt. Welche Methode empfehlt ihr? Danke euch für eine ernstgemeinte Antwort.

  3. Big L sagt:

    Hallo Leute,
    vor vier Tagen hatte ich eine Hämorrhoiden-OP nach Parks. Das war schon der blanke Horror. Habe immer noch starke Schmerzen trotz Schmerzmittel. Kann kaum noch einen klaren Gedanken fassen. Besonders gruselig finde ich die Reinigung des Afters nach dem Stuhlgang. Das tut noch mal so richtig weh. Habt ihr Erfahrungen wie lange die Schmerzen noch anhalten können. Wie lange muss ich sie noch aushalten, ab wann sollte ich nochmals den Arzt konsultieren? Welche(s) Schmerzmittel könnt ihr empfehlen? Gibt es spezielle Techniken die Wunde zu säubern? Duschen? Sitzbad? Gibt es Mittel die Stelle zu kühlen o.ä., damit das ganze erträglicher wird? Bin für jeden Tip dankbar.

  4. Trickshot sagt:

    Seit zwei Wochen habe ich etwas Blut im Stuhl. Was kann das sein? Kommt das „mal vor“? Sind das Hämorrhoiden? Oder etwas Schlimmeres? Bin hin- und hergerissen. Möchte mir keine Sorgen machen, andererseits das Problem ernst nehmen. Wer hat ähnliche Erfahrungen? Was ratet ihr mir? Vielen Dank für einen Kommentar!

  5. MontiP. sagt:

    Hallo Community,

    ich traue mich jetzt auch Mal ;-)

    Bei mir juckt und kratzt es schon seit längerem „hinten“. Was kann das sein? Erst hab ich mich nicht drum gekümmert, dann wurde es immer schlimmer. War auch schon in Apotheke, die haben mir eine Salbe gegeben. Dann war es etwas besser danach ging das wieder los. Da bin ich nochmal hin, da gabs ne Spezialbad für die Wanne. Das war ganz angenehm und dann wars auch weg nach einiger Zeit. Vor einem Monat ging das Theater wieder los, da habe ich mir nochmal Creme und Bad geholt, besser geworden ist das nicht wirklich. Traue mich nicht meiner Freundin das zu sagen, und deshalb frage ich hier anonym. Was soll die denken von mir? Was kann das sein? Habe etwas Angst aber es nervt auch ganz schön doll. Zum Arzt will ich aber auch nicht.

  6. freshnsalti sagt:

    Guten Tag,
    heute möchte ich mal was wirklich Tolles von einem nicht so tollen Thema berichten: es geht um Hämorrhoiden. Vor einem halben Jahr wurde mir klar, dass ich Hämorrhoiden hatte. Die Erkenntnis gewann ich auch durch diverse Foren im Internet, die diese Thematik umfassend behandeln. Allerdings muss ich erwähnen, dass es sich bei meinen Hämorrhoiden um eine Frühform handelt. Was ich möglichst vermeiden wollte, war eine Operation. Zwar gibt es da eine ganze Menge verschiedener Methoden, so dass man meinen müsste „für jeden“ das richtige zu finden. Dennoch bin ich der Meinung, dass die beste OP die ist, die man nicht durchzuführen braucht. Mir war auch klar, dass die ganz sanften Methoden wie Salben, Sitzbäder etc. nicht so viel Nachhaltigkeit bieten können wie andere Verfahren. Also was tun? Erst habe ich mich bei zwei Ärzten und einem Heilpraktiker informiert. Ich finde es bei Dingen wie dem eigenen Körper und der Gesundheit grundsätzlich wichtig, mehrere Stimmen einzuholen. Ich hatte auch allen erklärt, dass ich von Salben genauso wenig halte wie von OPs. Zwei der drei empfahlen mir eine Verödung der Hämorrhoiden, die Mediziner sprechen auch von Sklerosierung. Wie gesagt, dass ist wohl nur in einem früheren Stadium möglich, bei stärker fortgeschrittenen sind Operationen nahezu unumgänglich. Es handelt sich bei den meisten zwar um mehrere Eingriffe, die sind aber wirklich als relativ easy zu bezeichnen. Um es kurz zu fassen: Es wird ein Verödungsmittel gespritzt, das dazu führt, dass das Hämorrhoidengewebe vernarbt und sich diese zurückbilden. Das ganze geschieht ambulant, Narkose ist auch nicht notwendig. Schmerzen gibt es auch nicht, da die Darmschleimhaut, von denen die Hämorrhoiden umgeben sind, keine Schmerzrezeptoren hat.
    Wie gesagt, das ist jetzt ein halbes Jahr her und ich fühle mich super. Kann ich für leichte Fälle nur empfehlen. Hoffe natürlich, dass alles so bleibt. Das scheint der einzige Wermuthstropfen zu sein. Im Laufe der Jahre gibt es wohl eine höhere „Rückfallquote“ als bei anderen Methoden. Hat da jemand Erfahrungen? Ansonsten alles super.

  7. diddi18828 sagt:

    Ich suche Hilfe in Rostock !!!

    Bei mir wurden Hämorrhoiden festgestellt. Mein Arzt rät mir zu einer Operation. Mir wäre eine andere Möglichkeit aber lieber. Wer hat (gute!) Erfahrungen mit Alternativen gemacht? Falls doch OP: wer kann mir die beste Methode empfehlen? Da gibt es so viele, dass man leicht den Überblick verliert. Wichtig ist mir: möglichst wenig Schmerz vor UND nach OP.
    Aber auch eine Nachhaltigkeit, mir nützt es nichts wenn ich alle sechs Monate wieder operiert werden müsste. Ich würde mir gern auch noch den Rat von ein oder zwei anderen Ärzten holen. Ich kenne aber keine (in Rostock), und die Ärztekammer darf wohl keine Empfehlungen aussprechen?! Kennt ihr in der Gegend gute Mediziner/innen??? Vielen Dank!

  8. kleinemaus00 sagt:

    Guten Tag,

    brauche dringend eure Hilfe. Mein arzt hat bei mir Hömorriden festgestellt. Das finde ich schon superunangenehm. Da ich aber Angst vor Operationen habe wollte ich keine. Deshalb riet er zu einer Verödung der Hömorriden. Zwar war die Behandlung schmerzfrei und auch danach hatte ich keine Probleme was die Operation betraf. Aber leider sind die Hämorriden nicht ganz weggegangen. Ich habe immer noch Beschwerden. Nun möchte der Arzt als nächstes doch operieren. Ich möchte das nicht. Ich hab da so eine Angst vor. Es muss doch auch noch was anderes geben? Wer hat da Erfahrungen? Nochmal veröden? Creme? Arzt wechseln? Damit leben?
    Bitte alles bloß keine Operation. Vielen Dank für euren Rat

  9. Zwerggarnele sagt:

    Hallo,
    mein Arzt hat festgestellt, dass ich (45, weiblich)unter Hämorrhoiden leide. Er empfiehlt mir eine OP. Nun gibt es eine Vielzahl von Verfahren, überzeugen tut mich keins, da die Aussicht auf 100% Erfolg nie gegeben ist. Und OP ist OP, sprich Risiken sind immer vorhanden. Würde ich nur dann machen, wenn auch ein wirklicher Erfolg garantiert ist. Wer kann mir von seinen Erfahrungen berichten? Welches Verfahren ist unter Berücksichtigung aller Aspekte das beste? Welche Alternativen versprechen Erfolg? Alternative Medizin? Homöopathie? Freue mich über Eure Antworten. Vielen Dank!

  10. Weizenfreak sagt:

    Hallo zusammen,
    heute möchte ich Euch von meiner Leidensgeschichte berichten, die euch im Endeffekt vielleicht etwas Mut macht. Das Thema ist etwas pikant, betrifft aber lt. Studien fast jeden zweiten über 50: Hämorrhoiden!!! Es hat ganz harmlos im Herbst 2009 begonnen. Ich bemerkte eines Tages etwas Blut im Stuhl. Einerseits war ich etwas beunruhigt, andererseits versuchte ich mich etwas zu beruhigen und dachte, vielleicht ist das ganz normal… war am Tag vorher beim Inder, scharf gegessen, der Darm ist irritiert etc. Allerdings hatte ich zwei, drei Tage später immer noch Blut im Stuhl. Für diejenigen, die das nicht kennen: ich rede hier nicht von viel Blut, sondern wirklich nur von kleinen Blutspuren. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb ich mich nicht wirklich sorgen wollte. Die Sorgen verschwanden komplett als nach weiteren Tagen gar kein Blut mehr zu sehen war. Allerdings ging es nach ca. 10 Tagen wieder los – und ich war nicht beim Inder. So verging die Zeit mit mal mehr mal weniger Sorge. Freunde wollte ich nicht Fragen, da es mir etwas unangenehm war. Aber eines Tages erzählte mir ein Kollege (ganz unbefangen!) vom selben Problem. Und das er sich bereits einen Arzttermin geholt hat. Mir wurde klar, dass es von mir albern war, nicht darüber reden zu wollen bzw. das Problem klein- oder wegreden zu wollen. So ließ ich mir von meinem Hausarzt einen Proktologen (die sind für alles im Analbereich zuständig) empfehlen. Der untersuchte mich eingehend, was übrigens überhaupt nicht schlimm, da nahezu schmerzlos war. Er stellte Hämorrhoiden im fortgeschrittenen zweiten Grad fest. (es gibt vier Grade). Dann klärte er mich über diverse OP-Verfahren auf. Hier gibt es eine Fülle, die am Anfang ziemlich verwirrend da unübersichtlich ist. Einige schieden aber schon von vornherein für mich aus, zwei, drei kamen in die engere Wahl. Mir waren folgende Kriterien besonders wichtig: möglichst keine Schmerzen, keine Nebenwirkungen und eine Nachhaltigkeit, d.h. ich wollte nicht ständig wieder zu OP, sondern die eine sollte schon möglichst erfolgreich sein. Gemeinsam entschieden wir uns für die Morinaga-Methode. Im Gegensatz zu anderen Methoden wird hier kein Gewebe rausgeschnitten, was ich gedanklich schon ganz angenehm empfand. Es werden lediglich die Arterien der Hämorrhoiden abgebunden. So bekommen die übers Blut keine Versorgung mehr und sterben früher oder später ab. Auch „danach“ ist es nicht so schlimm wie man vielleicht befürchtet bzw. wie es bei anderen Methoden vorkommen kann: einige Tage merkte ich auf der Toilette noch kleinere Auswirkungen in Form von ganz leichten Schmerzen. Das ganze ist jetzt ein gutes Jahr her und ich habe (bislang) gar keine Probleme mehr. Ich kann aus eigener Erfahrung nur jedem raten, das ganze nicht auf die lange Bank zu schieben. Je früher ihr euch drum kümmert desto besser. Wie gesagt, es gibt 4 Grade. Und der vierte, vermutlich auch schon der dritte, müssen höllisch wehtun!!! Ab mittleren Alters sind ganz viele Menschen davon betroffen – es ist wirklich weder peinlich noch eine Schande welche zu haben, nur sollte man sofort zu einem Arzt gehen, wenn man welche hat. Übrigens kann man auch im Voraus einiges tun, um das Risiko zumindestens zu verringern. Achtet auf eure Ernährung und nehmt möglichst Ballaststoffe zu euch, Bewegung ist auch immer hilfreich. Hoffe, ihr bleibt davon verschont – ansonsten geht lieber gleich zum Arzt, das kann euch viel Leid=Schmerz ersparen!

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